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Fredeswinds Märchenschatztruhe
MÄRCHEN UND SAGEN








































































SONSTIGE GESCHICHTEN









Fredeswind Märchenschatztruhe

Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe


"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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Thanks given by: JTD
(14.04.2026, 17:02)Meerkoenig schrieb: grübeln

Da muss ich wirklich suchen, die kluge Bauerstochter ist es nicht ihr Vater war kein Aufschneider, ich erinnere mich an eine Geschichte da war der Vater Müller und Hochstabler, seine Tochter war sehr klug! Irgendwas mit kluger Müllerstochter!
Nach etwas suchen und Kopfrauchen komme ich aber auch auf das Rumpelstilzchen!

Kavalier
Meerkönig

(14.04.2026, 18:00)JTD schrieb: "Rumpelstielzchen"?

Hallo ihr beiden!  Kavalier

Ihr habt richtig geraten!  

Es ist das Märchen "Rumpelstilzchen".

Herzlichen Glückwunsch!
Elke

Danke für's Mitraten!  Danke

Zur Belohnung geht's auch gleich weiter! Pfeif

LG von der Märchenfee Fredeswind   fee
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Thanks given by: Meerkoenig , JTD
Rumpelstilzchen


(frei  nach den Brüdern Grimm)


Es war einmal ein Müller, der war arm, aber er hatte eine schöne Tochter. 

   



Nun traf es sich, dass er mit dem König zu sprechen kam, und um sich ein Ansehen zu geben, sagte er zu ihm:  „Ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen.“  

   



Der König sprach zum Müller: „Das ist eine Kunst, die mir wohl gefällt, wenn deine Tochter so geschickt ist, wie du sagst, so bring sie morgen in mein Schloss, da will ich sie auf die Probe stellen.“ 

   



Als nun das Mädchen zu ihm gebracht ward, führte er es in eine Kammer, die ganz voll Stroh lag, gab ihr Rad und Haspel und sprach: „Jetzt mache dich an die Arbeit, und wenn du diese Nacht durch bis morgen früh dieses Stroh nicht zu Gold versponnen hast, so musst du sterben.“  Darauf schloss er die Kammer selbst zu, und sie blieb allein darin. 

   
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Thanks given by: Meerkoenig , JTD
Da saß nun die arme Müllerstochter und wusste um ihr Leben keinen Rat:  sie verstand gar nichts davon, wie man Stroh zu Gold spinnen konnte, und ihre Angst ward immer größer, dass sie endlich zu weinen anfing.

   



Da ging auf einmal die Türe auf, und trat ein kleines Männchen herein und sprach: „Guten Abend, Jungfer Müllerin, warum weint sie so sehr?“ 

   



„Ach“,  antwortete das Mädchen, „ich soll Stroh zu Gold spinnen, und verstehe das nicht.“ Sprach das Männchen: „Was gibst du mir, wenn ich dir’s spinne?“ „Mein Halsband“, sagte das Mädchen.

   



Das Männchen nahm das Halsband, setzte sich vor das Rädchen, und schnurr, schnurr, schnurr, dreimal gezogen, war die Spule voll.
Dann steckte es eine andere auf, und schnurr, schnurr, schnurr, dreimal gezogen, war auch die zweite voll: und so gings fort bis zum Morgen, da war alles Stroh versponnen, und alles war voll Gold.

   
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