19.07.2025, 09:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.07.2025, 13:34 von Fredeswind.)
Fredeswind erzählt:
Puh! Nochmal Glück gehabt!“, dachte Fanny erleichtert, als sie sich in der Kutschenstation gestärkt hatte und mit ihren Hunden in der Postkutsche in Richtung des kleinen Wildwest-Städtchens Yellowsand unterwegs war. Auf dieses Abenteuer hätte sie wirklich verzichten können. Doch es heißt ja nicht umsonst, ‚wenn einer eine Reise tut, da kann er was erzählen‘. Eigentlich hätte Fanny nach dieser Aufregung gerne ein bisschen geschlafen, aber das stete Rumpeln und Schaukeln ihres Gefährts verhinderte dieses, daher beschloss sie sich zum Kutscher zu gesellen.
Bald fuhren sie durch eine wüstenähnliche Gegend, es gab keine richtige Straße geschweige denn auch nur so etwas ähnliches wie einen Weg. Der Kutscher schien lediglich im Sand vorhandenen kaum sichtbaren Spuren zu folgen. Schließlich fragte sie den Kutscher wie zum Teufel er sich denn in dieser Wüstenei zurechtfinden würde. Dieser erwiderte, das sei doch ganz einfach, er orientiere sich an den wenigen Gebäuden und den Landmarken, die am Weg lägen wie z. B. den Twinmountains, an denen sie gerade vorbeiführen. Fanny staunte nicht schlecht und warf dem Fahrer einen anerkennenden Blick zu.
Nachdem die Postkutsche den Rest des Nachmittags unterwegs gewesen war, hatte sie am frühen Abend Yellowsand erreicht und schließlich fuhren sie in die Mainstreet hinein.
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)

