20.07.2025, 08:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.07.2025, 08:53 von Fredeswind.)
Nun erschien der Sheriff Tom Linkerton auf der Bildfläche, das laute Hundegebell hatte ihn auf den Plan gerufen. Er nahm die beiden Missetäter fest und verfrachtete diese in die Gefängniszelle.
Unterdessen hatte ein Passant dem Opfer aufgeholfen und verabreichte ihm auf diesen Schreck hin erst einmal eine Tasse mit Whisky. Glücklicherweise hatte der arme Kerl keine schlimmeren Verletzungen davongetragen, doch seine blauen Flecke würde er wohl noch eine Weile spüren.
Alle hatten dieses Schauspiel zum Schluss schadenfroh verfolgt. Fannys Hunde waren nun wieder ganz brav. Schließlich und endlich war die Ruhe wieder hergestellt. Tom bedankte sich bei Fanny und ernannte sie mit ihren Hunden als Dank, für die Dauer ihres Aufenthaltes, zum Hilfssheriff. Für Fanny war dies natürlich eine große Ehre. Dankend nahm sie diesen Posten an verwies aber gleichzeitig darauf, dass sie nur auf der Durchreise sei. Sie müsse morgen schon weiter, würde aber hier gerne gelegentlich einen längeren Aufenthalt einplanen um dem Sheriff helfend zur Seite zu stehen.
Tom war einverstanden und begleitete Fanny in das Miners Hotel, in dem sie die Nacht verbringen wollte. Total erschöpft sank sie schließlich auf ihrem Bett nieder und fiel in einen tiefen traumlosen Schlaf.
In aller Früh am nächsten Morgen ging es schließlich mit der Postkutsche wieder weiter. Billy hatte ihr schon erklärt, dass es nun nicht mehr weit sei bis zur Grenze, spätestens mittags würden sie diese erreichen. „Und wie komme ich von dort weiter zur Burg Adlerhorst?“ wollte Fanny schließlich noch wissen. „Eigentlich hätte wir ja dorthin gebracht werden sollen.“ Billy gab ihr gerne Auskunft: „Hinter der Grenze ist eine Herberge, dort wird man euch weiterhelfen.“ Fanny gab sich mit dieser Auskunft erst einmal zufrieden.
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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