25.02.2026, 16:23
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.02.2026, 16:25 von Fredeswind.)
Im Schloss war das Geburtstagsfest für die Elfenprinzessin schon in vollem Gange, aber immer noch strömten unzählige Gäste in den Festsaal. Etwas unsicher suchten sich Fredeswind und Fanny eine ruhigere Stelle, von der aus sie die ganze Szenerie beobachteten.
Alle lauschten gerade dem kleinen Orchester, das eine wundervolle Musik zum Besten gab. Sobald die Musikanten schwiegen, ertönte unglaubliches Stimmengewirr, das ab- und wieder anschwoll, so dass man kaum sein eigenes Wort verstehen konnte. Ein herrlicher Geruch nach Essen durchströmte den Raum. Ganz hinten wurden alle möglichen Getränke ausgeschenkt. Vorne richtete eine Frostelfe ein Spanferkel zum Braten her.
Auf der Empore mit gefüllten Bücherregalen standen drei Magiere, die das Treiben in der Halle von oben in Augenschein nahmen.
Auf der Empore mit gefüllten Bücherregalen standen drei Magiere, die das Treiben in der Halle von oben in Augenschein nahmen.
Was gab es da nicht alles zu sehen. Viele festlich gekleidete, verschiedene menschenähnliche Wesen bevölkerten den Raum. „Ich denke wir brauchen Nachhilfe in ‚Völkerkunde‘. Was meinst du?“, fragte Fanny. Fredeswind stimmte zu: „Das kannst du glauben! Trotz meiner Märchenliebe bin ich selten mal über Feen, Elfen, Zwerge, Hexen, Nixen, Geister, Teufel oder Mischwesen wie Schlangenmenschen hinausgekommen. Es ist jedenfalls hochinteressant, was noch so für Arten existieren.“ Neugierig schauten sie sich weiter um. Und plötzlich entdeckten sie an einem kleinen Tischchen stehend Playmo-family und KlickyLee.
Das gab ein ‚Hallo‘, als die Freundinnen zu ihnen stießen. Begeistert begrüßten sie auch Coach, den Architekten dieses fantastischen Elfenpalastes, ein wahrliches Meisterstück! So standen sie vergnügt beisammen und genossen gemeinsam das unvergleichlich fantastische Fest. Viele der Anwesenden tanzten, erzählten, dichteten, zeigten Kunst- oder Zauberstücke. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Jedes Mal, wenn wieder eine Gruppe fremdartiger Geschöpfe auftrat, wollten Fredeswind und Fanny wissen, was dies für welche wären. So lernten sie neben denen, die sie schon getroffen hatten wie Die Ewigen, Orks, Blutmond-, Frost-, Licht- und Waldelfen auch Nachtschattenelfen, verschiedene Zwerge, Hasari, Waldgeister, Schlangenmenschen, Die Besucher und Hexen kennen.
Kuna und Anuk hatten sich nach der Ankunft gleich in den Nebenraum begeben. Dort war es deutlich leiser und sie konnten eine Runde ausruhen. Aber schon bald störte sie eine Gruppe Trolle, die geräuschvoll hereinstampfte und eine riesige Geburtstagstorte abstellte. Ängstlich verkrochen sich Kuna und Anuk hinter einer Säule. Ein grüner Troll mit Bäckermütze blieb, um den Kuchen zu bewachen, bis er aufgeteilt werden würde. Doch die Neugierde der Hunde siegte und vorsichtig schlichen sie wieder hervor. Schnuppernd umkreisten sie das verführerisch duftende Gebäck. Ob wohl was für sie abfallen würde? Zum Abschluss der Feier war es dann soweit und die feine Torte wurde tatsächlich angeschnitten und an alle Gäste verteilt. Natürlich kamen auch Anuk und Kuna auf ihre Kosten, naschten sie doch für ihr Leben gern.
In der beginnenden Abenddämmerung endete das rauschende Fest. Nachdem sich die Freundinnen von den anderen verabschiedet hatten, machten sie sich auf den Rückweg. Der abendliche Spaziergang durch diesen großartigen Schlossgarten war nochmal etwas ganz Besonderes. Die Grillen zirpten, lieblicher Vogelgesang erklang, es flüsterte in den Blättern, ein Bach rieselte sanft vor sich hin, der Waldkauz rief und die ersten Fledermäuse flatterten auch schon herum. Als sie den Park verließen, stieg das melodische Flöten einer Nachtigall in die abendliche Luft.
ENDE
Fredeswind Märchenschatztruhe
Inhalt Fredeswinds Märchenschatztruhe
"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)
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"Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!"
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)

